Ziegen-Brief, Januar 2012

Liebe Ziegenspender! Liebe Interessierte!

ZIEGEN SCHENKEN NEUEN LEBENSMUT

Infos aus erster Hand zum Projekt „Ziegen für Mweiga“

Das Waisenhaus St. Gerald

Über 100 Kinder leben im Waisenhaus St. Gerald. Warum? Ihre Eltern sind an AIDS gestorben und in ihrer Verwandtschaft und Nachbarschaft ist niemand, der sich um sie kümmert. Ohne die Hilfe der St.-Josephs-Brüder vom Ziegenprojekt, wo ihre Eltern Mitglieder der AIDS-Selbsthilfegruppen waren, müssten sie als Straßenkinder leben. Das wollen die Brüder verhindern.

Allein die Kosten für die Verpflegung der Kinder und Jugendlichen sind hoch. Dazu Betten, Schulsachen, Lehrer, usw. Ohne Hilfe von anderen können sie das nicht leisten. Es fehlt an allen Ecken, wie die Fotos zeigen.

Zu den Bilder rechts:
Oben:
Wie soll man in solchen Betten gut schlafen können? Und ganz schön eng ist es auch.
Mitte:
In den Klassenzimmern gibt es nicht sehr viel: Bücher und Unterrichtsmaterial fehlen; oft sitzen 3-4 Kinder auf einer Bank.
Unten:
Jedes der Waisenkinder ist für ein kleines Gemüsebeet verantwortlich. Die Ernte wird entweder selbst gegessen oder auf dem Markt verkauft. Das bringt aber nur ein kleines Einkommen.

In ihrer Freizeit spielen die Kinder genauso gerne Fußball wie bei uns in Deutschland. Als ich mit einer Gruppe Jugendlicher 2010 das Waisenhaus besuchte, gab es natürlich auch ein Fußballspiel – und das hat St. Gerald mit 3:2 gewonnen. Da waren sie mächtig stolz.

Spenden für das Ziegenprojekt und das St.-Gerald-Waisenhaus erreichten uns von nah und fern, von Einzelpersonen, Gruppen, Schulklassen. Anlässe waren z. B. Erlös eines Benefizkonzertes, anlässlich eines runden Geburtstages, statt Kränzen bei Beerdigungen, Aktionen bei Schulfesten, von Kommunionkinder- und Firmlingsaktionen, Jugendtagskollekte, Barbarafeier, Nikolausaktion, etc. von Herzen Dank für jede Gabe und Unterstützung.

Spenden für das Ziegenprojekt und das St.-Gerald-Waisenhaus erreichten uns von nah und fern, von Einzelpersonen, Gruppen, Schulklassen. Anlässe waren z. B. Erlös eines Benefizkonzertes, anlässlich eines runden Geburtstages, statt Kränzen bei Beerdigungen, Aktionen bei Schulfesten, von Kommunionkinder- und Firmlingsaktionen, Jugendtagskollekte, Barbarafeier, Nikolausaktion, etc. von Herzen Dank für jede Gabe und Unterstützung.

Aktionen und Ereignisse 2011

Im Laufe des Jahres 2011 gab es einige besondere Ereignisse:

  • Für das 10-jährige Jubiläum der Selbsthilfegruppen im Ziegenprojekt drehten Arzberger SchülerInnen einen Glückwunsch-Video, der bei den Feierlichkeiten im Juni in Mweiga vorgeführt wurde.
  • Bei zahlreichen Schulklassen und Gruppen durfte ich das Ziegenprojekt vorstellen und stellvertretend Spenden entgegennehmen.
  • Im Oktober war Br. Titus Walela, der Superior (Leiter) der St.-Josephs-Brüder, in Arzberg zu Gast. Dafür organisierte ich einen Begegnungsabend und Schulbesuche.
  • Während seines Arzberg-Besuchs war ich mit Br. Titus zu Gast bei MISSIO München, wo wir ausführliche Gespräche zum Ziegenprojekt führen konnten. Auch beim Kirchl. Hilfswerk MISEREOR erhielten wir eine gute Beratung.
  • Einen außergewöhnlichen Beitrag leisteten die Kinder und Jugendlichen aus St. Gerald für die Friedenskrippen-Ausstellung im Klinikum Fichtelgebirge. Sie schickten einen in Gemeinschaftsarbeit erstellten Friedensbaum. Die unterschiedlichen Blätter an den Ästen stehen für die verschiedenen Friedenswünsche. Weitere Informationen dazu unter www.friedenskrippen-mak.de.

Ausblick 2012

  • Am 8. Januar wird das Ziegenprojekt mit dem „Familienpreis 2012“ der Katholischen Pfarrei Tirschenreuth ausgezeichnet und erhält 1.500 Euro.
  • Im Februar werde ich mit Kollegen und Weltladen-Engagierten aus Forchheim zum Ziegenprojekt reisen. Auf dem Programm stehen Arbeitseinsätze in St. Gerald, Besuche bei Selbsthilfegruppen, Besprechungen zu den Projekten mit den Verantwortlichen und Kooperationspartnern.
  • Auch weiterhin stelle ich gerne bei Schulklassen, Gruppen, Organisationen, das Ziegenprojekt und die Arbeit für St. Gerald vor und bin bei der Planung von Benefiz-Aktionen behilflich.
Unsere Projektarbeit wird von MISSIO München und MISEREOR begleitet.
In regelmäßigen Abständen wird unsere Homepage aktualisiert und informiert Sie über die Aktivitäten des Ziegenprojektes. Sie können diesen Ziegenbrief downloaden oder zum Versand auch in größerer Anzahl bei mir bestellen.

Kurzübersicht der Spenden

Spenden 2011 für Ziegenprojekt
9.397,00 €
Spenden 2011 für St. Gerald AIDS-Waisenhaus
9.088,00 €
Spenden 2011 für Nahrungshilfe Mweiga
5.310,00 €
Summe
23.597,00 €

So helfen Ihre Spenden

Verwaltungskosten pro Jahr
420,00 €
Schulung der Ziegenhalter
320,00 €
5-Tage-Workshop für Gesundheitshelfer, die AIDS-Kranke betreuen
45,00 €
Bausatz für große Solarlampe
45,00 €
Ziegen zum Weitergeben, je Tier
43,00 €
Solar-Taschenlampe incl. Paneel und Handy-Ladeadapter
30,00 €
Milchtransport-Kanne, je St.
16,00 €
Mtl. Kosten für Versorgung eines AIDS-Kranken (Essenslieferungen, Krankentransport, Hausbesuche, Medizin)
10,00 €
Betroffene, die noch keine Ziegen haben, bezahlen für 1 Liter Ziegenmilch (= ca. 1 Tageslohn)
1,30 €

So können Sie helfen

Spenden für das Ziegenprojekt können Sie mit dem Vermerk „Ziegen“ auf das Konto des Missionskreises Arzberg bei der VR-Bank Marktredwitz, Konto-Nr. 205422124, BLZ 781 600 69 überweisen. Das Katholische Pfarramt Arzberg stellt Spendenquittungen aus.

Kontaktadresse
Projekt „Ziegen für Mweiga“
GR Ulrich Frey, Seußener Straße 4, D-95659 Arzberg, Tel. +49(0)9233/7131-81, Fax -82
Mobil 0170-8318416
www.ziegen-fuer-mweiga.de

Aktueller Datenstand: Januar 2012

Wünschen Sie Info-Material oder möchten Sie uns einladen, bei Ihnen das Ziegenprojekt vorzustellen, dann wenden Sie sich an:

Ulrich Frey, Gemeindereferent, Seußener Str. 4, 95659 Arzberg-Röthenbach, Tel. 09233-713181, Fax 713182
email: info@schenken-und-helfen.de

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